08.04.2005 Jena – Adelboden, CH »Tag 1«
Lange haben wir uns auf dieses verlängerte Wochenende gefreut… unsere allererste Schweiztour!Wie das schon klingt… wie Rock´n Roll für Hochschulabsolventen! Ganz großer Sport! Wir in der Schweiz… und das alles mit so wenig Talent!!! … das glaubt mir keiner!
Egal, den Vertrag hatten wir in der Tasche und so trafen wir uns in guter alter Tradition am Freitagmorgen um Punkt 0 Uhr bei uns in der WG zu einer sehr hell gefärbten Saftbrause! Saftbrause meint in dem Fall eine mit Liebe gemischte Beam-Cola.Der ganze Hammelhaufen war schon gut dabei, was das Einräumen des Busses zur ersten ernsthaften Hürde werden ließ. Ralph Peter Tausendschön hatte sich selbst zum Piloten der Nacht ernannt und sich frühzeitig dazu entschieden, die komplette Hinfahrt als Fahrer, also nüchtern, ertragen zu wollen… typischer Anfängerfehler, aber trotzdem… Glückwunsch!
Also Start gen Schweiz, grobe Richtung Frankfurt, über Ammerbach und Schorba. Nach den ersten 10 Minuten Fahrt war schnell klar, dass Ralph Peter heute definitiv nicht zu beneiden sein würde. Der Haufen war um 00:15 Uhr schon derartig unterwegs, dass von Fußball über Stones bis zu nackten Weibern alle Themen angeschnitten und für diskussionswürdig befunden wurden… schönet Ding!
Dummerweise hatte Ralphi noch nicht einmal ein funktionstüchtiges Radio in seinem Rock´n Roll Shuttle installiert, so dass er also gnadenlos unserem sinnlosen Gewäsch ausgeliefert war! … Anfängerfehler!!!
Auf jeden Fall wurde dieser Mißstand durch spontane Autoradioantennenwegfindung auf einem einsamen und verlassenen Werkshof in Schorba stilecht behoben. Unser Bus hatte wieder eine Antenne und Ralphi sein Radio… nutzte ihm aber nix… schließlich saß ich vorn und wollte mich an der gehaltvollen Diskussion zur Beendung der Weltwirtschaftskrise beteiligen! Pech!
00:30 Uhr, A4 – Rasthof Schorba, erste Pause! Zum Glück gabs hier nix zu trinken, sonst wäre die große Wiedersehenssause mit Onkel Peterlein und einer wunderschönen blonden Elfe, die der Onkel ganz, ganz, ganz doll am Händchen hielt, zu einer länger dauernden Veranstaltung geworden. Wir waren also komplett…
Onkel Pe, Diana (ein viel zu weltlicher Name für so ein zauberhaftes Wesen! Aber welcher Name könnte auch nur annähernd beschreiben…? Egal!), Franziska im chicen, schwarzen Pemobil und im anderen Bus Florian, Sebastian, Ralph, Fussel, Atze, Mick und natürlich ich…! Allein die Aufzählung der Namen lässt viele Veranstalter in Thüringen und Sachsen-Anhalt vor Angst erzittern! Zum Glück kannten die uns in der Schweiz noch nicht… ha!
Die ersten 1,5 h vergingen wie im Flug… altbewährte Themen wurden zum 150. Mal angesprochen und ausgewertet, aber es war wenigstens dunkel im Bus… und das war viel wert, wie sich in den folgenden Stunden Fahrt noch herausstellen sollte.
01:50 Uhr, A4 – Rasthof Kirchheimer Dreieck… Pinkelpause!
Auf der Suche nach ein wenig Ablenkung rasten Flori, Fussel und Atze zur Shell-Station, da wo der Kunde noch König ist, und dachten im Anflug geistiger Umnachtung, einen der dort ausgestellten Fußbälle käuflich erwerben zu können. Kauft nicht bei Shell!!! Aral ist viel schöner und blauer sowieso!
Dieser zurückgebliebene Rasthoflooser sah sich außer Stande, einer hoffnungsvollen Nachwuchsband, wie wir es waren, eine den DFB-Normen entsprechenden Ledernülle zu verkaufen! Wichser!
Sein Vorschlag zur Völkerverständigung war… aufgepasst… er gibt uns das heiß ersehnte runde Leder, wenn wir ihm im Gegenzug 699 Shell-Punkte vorlegen. Das wären umgerechnet 6990 Liter Diesel… und das saufen selbst wir nicht weg!
Frustriert und mit einem zärtlichen „Arschloch“ auf den Lippen verließen die drei Musketiere den Ort der verlorenen Schlacht. Looser!
Hab ich schon erwähnt, dass Aral herrlich blau und sowieso viel, viel besser ist?! Ist so… I swear!
Weiter ging es… Fussel hatte in liebevoller Hausarbeit lecker belegte Brötchen angerichtet… ein Traum… für jeden was dabei und bei jedem Biss spürte man förmlich die Herzenswärme, die die Tucke beim Einlegen eines jeden Salatblattes zwischen die köstlichen Brötchenhälften zauberte… jedes der ca. 50 belegten Kostbarkeiten war für sich ein Kunstwerk! Mein Bruder ist da eher ein einfacheres Gemüt… 15 Doppelte Brötchen, noch nicht einmal in der Mitte getrennt, gefüllt mit jeweils, ca… also ungefähr einem halben Kilo Mett! Ich sag mal so… der Wind weht es nicht dran!
Gut die Hälfte dieses Abendmahls hatten wir bis 02:00 Uhr vertilgt. Ich glaub, wir haben spätestens ab dem 3. Brötchen nur noch aus Dummheit gefressen… aber schön wars!
03:40 Uhr, A5 – Rasthof Bellingen… Pinkelpause!
Während so einer langen Fahrt gewinnt man irgendwie eine neue Einstellung zu seinem Körper. Man hat ja auch sonst nix zu tun. Im Zuge der rasenden Druckzunahme im Unterleib fängt man an, völlig geistesabwesend, an den anderen vorbei, sich mit sich selbst und seinem besten Stück zu unterhalten… “Halte durch! Wir sind gleich da. Gleich darfst Du… gleich…“
Das ganze geht dann über schmerzbedingte Gleichgültigkeit und Abwesenheit und endet in einer leidenschaftlichen Hasstirade auf deutsche Autobahnbauer… wer baut diesen verdammten Schlaglöcher hier ein…? Das ist doch alles Schikane und das von meinen Steuergeldern… Frechheit! Wenn ich Kanzler wäre… ha, aber wer soll das bezahlen?
Also Rasthof Bellingen…s chon beim Aussteigen aus dem Rock´n Roll-Shuttle trafen wir auf eine pubertierende Horde von 8-Klässlern aus… keine Ahnung. Auf die muss unsere von Beam-Cola getränkte Aura gewirkt haben, wie Siegfried auf Roy…?!
Genau die richtigen Opfer, um 7 ausgewachsenen Zuchthengsten, wie wir es nun mal waren, eine Möglichkeit zu geben, ihre schmutzigsten Fantasien in ihrer ganzen Pracht zumindest verbal auszuleben…
Das ganze gipfelte dann in dem berühmten dornheimschen Friedenstanz… Ich verrate nicht viel… auch keine Details, weil das macht man nicht, und es wäre für Fussel auch viel zu peinlich, außerdem behält man es für sich, wenn sein bester Freund um 4 Uhr morgens splitterfasernackt auf einem hellbeleuchtetem Autobahnrastplatz den Volkstanz der Siouxindianer vollführt… nein, das erzählt man nicht! Man macht es einfach nicht! Man macht es einfach nicht!
Irgendwann hatten wir dann endlich diesen wildgewordenen Freilandversuch der FKK-Freunde-Rügen auch wieder eingefangen und angekleidet… schön wars nicht. Aber was macht man nicht alles für gute Freunde!
Weiter ging es… neben der Druckzunahme im Unterleib führte das heiße Beam-Cola-Gemisch auch dazu, dass nach und nach alle um mich herum wegratzten und mit ihren geifernden Mäulern an den speckigen Schultern ihres Banknachbarn lagen… ekelhaft. Zum Glück saß ich vorne allein… und geiferte auf meinen eigenen Schlafsack… auch ekelhaft… aber meins bleibt meins! So!
Es wurde irgendwann ganz schön still in der Bumsbude… Ruhe, endlich Ruhe… hab ich mir gedacht… Denn jetzt kam Ralph Peters große Stunde. Für den Bruchteil einer Nanosekunde ließ ich das Bedienelement des Autoradios aus den Augen. Und was macht diese Ausgeburt der Hölle? Nutzt die Situation schamlos aus und haut mich mit den neuesten Hits der 80er und 90er aus dem Schlaf… und das alles noch auf Schweizerdeutsch… ich kam mir vor wie Rudolf Scharping auf Speed! Horror!
Ich maulte Ralph voll, er maulte mich voll… am Ende einigten wir uns darauf, den Laptop auszupacken und einen Heimatfilm zu gucken. Dieses Riesenrindvieh…!
Da fährst Du mit eine Horde von 6 hormonellen Zeitbomben, 5h quer durch Europa und beteiligst Dich an sinnlosen Endlosdiskussionen über Dreier- oder Viererketten, H-Milch oder Vollmilch, Rita Süßmuth oder Claudia Roth und der Hirniiii hat 'nen Porno im Gepäck… da fällt Dir doch nix mehr ein!!!
Also rein das gute Ding, Laptop vorne in die Windschutzscheibe und los gings… oh, ah… ah, oh… oh ja… ja… jaaaa…! Sauerei! Wo gibt’s denn bitte solche Weiber?! Her damit… hier ist was mit Rüssel!
Überflüssig zu erwähnen, dass alle meiner, in Beam-Cola getränkten, Mitfahrer schon beim ersten Aussprechen des heiligen Zauberwortes „Porno“ schlagartig hellwach waren. Begierig wurden alle Augen nach vorne gerichtet… und nicht nur die Augen… Gegeifert wurde immer noch, allerdings jetzt auf die Schulter des Vordermannes! Immer noch ekelhaft aber verständlich und auch irgendwie menschlich! Letztendlich sind wir doch auch nur Opfer der weiblichen Wolllust!
Es war mittlerweile schon wieder hell und wir immer noch auf der Autobahn. Die Blicke der Vorbeifahrenden, die sich das traurige Spiel in unserem rollendem Billigsexkino anguckten, reichten von angeekeltem Hingucken bis, Geschwindigkeit verringern, auf Mitschwimmen einstellen und Mitgeifern…! Schönet Ding!
Ich war nach der 2. Prinzessin schon definitiv überfällig… Pinkelpause!!! Jetzt und hier! Das Zeug muss raus! Ich mein, man macht es ja nicht… aber Pinkeln war nach 2 h Heimatfilm fast noch besser…
Ein ehrliches Ei, ein Brötchen oder zwei und dazu noch einen schönen Kaffee... mehr brauche ich nicht, nach dem Sex. Laptop war auch aus… so lieb ich das.
Kein dummes Gequatsche, keine Namen, keine Adressen… einfach nur An, Aus, fertig! Schönet Ding!
Ich muss an dieser Stelle einfügen, dass ich mit ganz viel Geld dazu gezwungen werde, hier solche schlüpfrigen Sachen zu schreiben… ehrlich! Ich bin eigentlich ein Lieber!!!
Weiter ging es… wir konnten den Schweizer Käse schon fast riechen. Da erwachte unser Lieblingsschlagzeuger aus seinem Schönheitsschlaf und begann einen nimmerendenwollenden Monolog über Gott und die Welt!
Leider lähmten die ca. 5 Liter Beam-Cola, die der buckelige Nachkriegsadonis in sich reingepumpt hat, Bastis Zungenakrobatik bis zum Totalausfall…
Allein 1,5 h verbrachte er damit, uns erklären zu wollen, dass Bernd Schneider (Bayer 04 Leverkusen) und Jörg Böhme (Borussia Mönchengladbach) im Alleingang den Weltmeistertitel 2002 nach good old Germany geholt hätten „…damals… die beiden in Topform… ach damals… die kennen sich wie Sack und Seele… man… die zwei… ach man, die beiden hätten… warum versteht mich denn keiner!?“
…und weiter ging es… “Schneider und Böhme, die wissen beide, wie der andere am Sack riecht… blindes Verständnis…“ 1,5 h lang!!! Mir lief das Blut in Bächen aus den Ohren! Wir konnten auch sagen, was wir wollten… “ja, Basti Du hast Recht… Schneider und Böhme… geil… damals…“ oder auch „nein, Basti, die waren damals schon scheiße…“
Völlig egal… der redete und redete und redete… “Schneider und Böhme… die zwei… wie Arsch und Eimer… wie Schuh und Latsch… ach man… Schneider und Böhme…“ Mir war schlecht!
Kurzfristig unterbrochen wurde Bastis Redeschwall nur, wenn er seinen körpereigenen Beam- Haushalt wieder auffüllte… leider zieht das Schwein wie eine Kreiselpumpe… nur Sekunden der Entspannung… aber schön!
Ich meine, ich war wenigstens nicht ganz nüchtern aber Ralph Peters Gesichtszüge verfinsterten sich von Sekunde zu Sekunde zusehends… armer alter Mann! Aber lange hat er ja eh nicht mehr und dann ist endlich Schluss mit diesem Lotterleben. Ja, der Tod kann auch eine Erfüllung sein! Ach Ralph, ich hab Dich doch lieb… aber pssst!
Ohne Unterbrechung der Tischerschen Lebensweisheiten aber auch ohne die Hinzuziehung eines Notarztes erreichten wir mehr oder weniger glücklich und gesund das Schweizerische Adelboden. 2000 m über dem Meeresspiegel gelegen und voll mit Schnee, Schnee, Schnee und noch einmal Schnee… wohin man sah… nur Schnee… aber wir waren endlich da!
Ab und zu vernahm ich aus der Ferne noch einmal den lieblichen Singsang meines Lieblingsschlagzeugers, der offenbar schon wieder ein Opfer gefunden hatte, dem er seine „SchneiderundBöhmezurWM2002“-Theorie verklickern konnte… gibt der denn nie auf? Mittlerweile ist es doch schon 2005!
Ach man… warum versteht mich denn keiner?
Auf dem Parkplatz erwartete uns bereits „Mandy“… oh Mandy… Du wildes, verruchtes Ding… ich hab Dich zuvor noch nie gesehen… aber Du hast mich in so vielen Nächten in den Schlaf begleitet… Mandy… Da stand sie also und begrüßte uns mit einer herzlichen Umarmung. Endlich Nähe, endlich Wärme und eine liebevolle weibliche Brust!
Endlich zu Hause!
Mandy war diejenige, die uns in die Schweiz gelockt und mit ganz viel Geld bestochen hatte. Die Chefin aller Reusen im Berghotel zu Adelboden und für die nächsten 3 Tage unser aller Mutter! Nur eben viel jünger!
Das Berghotel lag ca. 10.000 m über dem Meeresspiegel und war ausschließlich über eine Seilbahn zu erreichen. Das hieß also, dass wir unsere kompletten Klamotten aus dem Bus rausholen und dann in die Seilbahn, sprich Gondel, verfrachten mussten. Zugelassen war die Gondel laut Messingschild für maximal 39 Personen…
Wir waren zwar insgesamt nur 15, aber die teilweise nicht gerade geringe Körperfülle meiner Mitmusikanten führte zu einer beängstigenden Enge in diesem Loveboat an Seilen…
Selbst wenn ich hätte, auf Grund von Sauerstoffmangel, tot umfallen wollen… wohin? Schön war es nicht. Aber irgendwann hatten wir dann auch die ca. 100.000 m Höhenunterschied überwunden… Danke!
Oben angekommen war noch mehr Schnee und noch mehr Kälte. Ohne Sonnenbrille war das nicht zu ertragen. Eine irre Lightshow, die selbst Onkel Pe in Ehrfurcht erstarren ließ…
Aber ein herrlicher Blick… überall nur weiß… weißes, gleißendes Licht… überall… entweder war das alles wirklich Schnee oder das war der Himmel! Egal, wenn ich schon sterben sollte, dann bitte ausgeschlafen. Ich brauchte dringend ein Bett…
Also Einchecken im Hotel. Das lag natürlich ca. 100 m von der Seilbahn entfernt… eine, in meinem Zustand, schier unüberwindbare Distanz… Unser Gepäck wurde mit dem motorisierten Schneeschlitten transportiert und wir mussten durch den kniehohen Neuschnee latschen. Da weiß man doch gleich, was die hier oben von uns Musikern halten… Nix!
Der Neuschnee sollte schon nach 2 Schritten Basti´s neuer Freund werden… Zack… und schon lagen seine ca. 2 m pure Straffheit im eisigkalten aber frisch geflockten Skifahrerglück. Die ungefähr 200 kg Abtropfgewicht des unerschrockenen Kämpfers gegen den Alkoholmissbrauch vergruben sich tief im weißen Dickicht und wurden quasi eins mit Mutter Natur… ach Basti!!!
Wo war ich? Ach ja, Einchecken…
Unsere Hochzeitssuite war ein 8-Mann-Zimmer mit insgesamt 4 Doppelstockbetten, eigens hergerichtet für Fussel, Atze, Mick, Basti, Flori und mich natürlich… ein Traum in Schleiflack! In meiner pantherhaften Agilität erkämpfte ich mir, quasi im Blitzkriegstil, das obere Bett, direkt am Fenster. Sieg! Zumindest würde ich nicht ersticken und nicht von einem über mir liegenden erdrückt werden… und das ist ja auch schon watt!
Wer jetzt denkt, dass sich die Hammelherde nun beschaulich dem gemeinschaftlichen Tiefschlaf widmen würde, der hatte aber ganz trocken auf Kies gefurzt! Aber so watt von trocken!!!
Da lagen wir nun… 6 fast erwachsene Männer allein mit sich selbst, ihrem Schlafsack und ihrem besten Freund… Der Alkohol und der Heimatfilm taten ihr übriges, um uns ganze 2 h vom Einschlafen abzuhalten. Irgendwann bin dann weggeratzt… Fussel auch…
Ich glaub, der hat den kompletten Regenwald gefällt! Wie kann ein einzelner Mensch nur so laut schnarchen? Und das alles aus diesem kleinen verhunzten Körper! Um diesen Lautstärkepegel zu erreichen hätte Onkel Pe ne komplette Open Air Anlage aufbauen müssen… das schaffte unser Fussel allein mit sich und seinem Zinken! Irre!
Da konnte ich schreien und mit Gegenständen werfen, wie ich wollte, der wollte einfach nicht Ruhe geben… Arsch!
Ok, dann steh ich eben wieder auf und kultiviere meinen Körper. Das kühle Nass soll ja bei Müdigkeit schiere Wunder bewirken. Außerdem gingen die 10 h Fahrt auch an mir nicht spurlos vorbei… also Duschen!!! Ach herrlich… Heiko Herrlich… und fast besser als Sex!
16:30 Uhr erklomm ich dann das erste Mal bei vollem Bewusstsein das Hotelrestaurant. „Kaffee bitte!“ Und Mandy, die gute Fee, brachte mir einen großen Bottich des schwarzen Glücklichmachers… Ein Kaffee am Morgen löst Kummer und Sorgen. Und irgendwie war es ja auch morgens… zumindest fühlte ich mich so. Auf jeden Fall war ich sorgenfrei!
Irgendwann trudelte dann nach und nach die komplette Belegschaft meiner hoffnungsvollen Nachwuchsband ein und versammelte sich am Kaffeetisch… Wie bei Mutti!
Wir waren zu faul und zu müde zum Aufstehen. Außerdem war es soooo schön! Rumsitzen, trinken, essen, Blödsinn quatschen… herrlich!
Der Rest des Abends ist schnell erzählt… 18:30 Uhr Abendessen. Kartoffelklöße mit Schweinebraten, vorher Salat, anschließend Eis. Ich schaufelte meine Portion in mich rein und verging mich dann noch an allen Restern… naja, an fast allen… aber danach wollte ich sterben! Tat ich aber nicht! Pech gehabt!
Dieses Gefühl ließ sich nur mit einem Pflaumenschnaps wieder geraderücken… So saßen wir dann… bis früh morgens… irgendwann kamen dann die Akustikklampfen raus und der Abend mündete in einer sehr, sehr schönen Besinnlichkeitssause mit the best of Basti Tischer Hits Vol.1…
Schweiz, 1. Tag… Danke!