31.05.03 Freyburg – Schleusenfest
Das 1.Schleusenfest in Freyburg. Wie der Name schon sagt, direkt an der Schleuse, auf einer großen Wiese.
Als wir gegen 18 Uhr ankamen spielten grad „Casino Conection“ aus Naumburg. Muss man mal gesehen haben…
2 Entertainer auf ner eigenen Bühne präsentieren die Hits der letzten 30 Jahre.
Hierzu bauten wir also auf, oder besser gesagt, wir wollten. Denn erstmal musste die Bühne richtig! Aufgebaut werden. Das erkläre ich jetzt lieber nicht, würde viel zu lange dauern und ist im Prinzip völlig uninteressant. Da schreib ich doch lieber 10 Sätze zu dem Thema, warum ich nichts über den Bühnenaufbau schreibe… (ich sollte weniger Kaffee trinken!).
Egal, die Bühne war dann fertig (10x6m) und wir konnten aufbauen. Bei so viel Platz ist das auch kein großes Problem und schwups waren wir fertig. Das einzigste war, das die Bühne auf Sand stand und der lag jetzt zu großen Haufen auf der Bühne. Also musste Franzi mit ihren Haaren die Bühne schrubben! Nein, das ist natürlich ein schlechter Scherz! So etwas würde ich nie befehlen! Ralph Peter Jürgen musste das machen!!! Alte Männer brauchen eine Aufgabe – und jeder, wie er kann!
Irgendwann kamen dann auch schon die ersten Leute. Alle so um die 50 rum. Und ich dachte mir nur, holla, dass wir denen mal nicht die Ohren Freipusten…! Aber, selten lag ich so falsch – also eigentlich nie – ich liege immer richtig!
Die Freyburger Menschen waren richtig aufgeschlossen und tanzbegeistert!
Als dann noch unsere „Geraer“ (eigentlich kommt nur eine aus Gera – aber egal) kamen, war der Abend doch gerettet. Familie Tischer und Konsorten sorgten dann auch noch für Tanzgewusel und so wurde es eine runde Sache. 4 Runden und 2 Zugaben und wir hatten wieder mal einen gelungenen Abend.
Einzig der Abbau war dann noch Nerv! Überall dieser beschissene Sand. Und durch die Nähe zum Wasser hatte sich überall schon Tau abgelagert. Das half dem Sand natürlich ungemein beim Haften…Fuck!
Gegen 5 Uhr morgens hatten wir es dann geschafft mit gemeinschaftlichen Kraftanstrengungen und 173 vergeblichen Versuchen unsere Endstufe in den Hänger zu buxieren.
Als der Mist dann alles drin war…ging die Tür vom Hänger nicht mehr zu…das Leben ist so grausam.
Ralph Peter meinte, dass sich das nach ein paar Metern Fahrt schon alles richtet. Also setzte ich mich in den Bus und fuhr mit annähernder Schrittgeschwindigkeit kreuz und quer über die Wiese. Ralph Peter rannte mir – genauer, dem Hänger hinterher und versuchte die Klappe zu zumachen. Gut, jetzt kann man sich streiten, wie schnell Schrittgeschwindigkeit genau ist. Mir kam es auf jeden Fall nicht sehr schnell vor. Ralph Peter seine knallrote Birne und das heftige Pumpen seiner Lunge suggerierten mir aber, dass 20 km/h auf die Dauer doch ganz schön schnell sein können…