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19. April Naumburg – Bulabana

Das 2.Mal das wir im „Bulabana“ einreiten sollten. Das 1.Mal, im Spätsommer 2002 war leider nicht der große Hit. Von daher waren wir sehr gespannt, wie es diesmal laufen würde...
Da wir uns die lästige Ein – und Ausräumaktionen seit der Saalfeld- Mugge gespart haben - hey wir sind Rockstars und keine Möbelpacker!!! - brauchten wir uns nicht schon mittags treffen, um den Bus einzuräumen. Und so kamen wir gegen 18 Uhr entspannt und bei gutem Wetter an. Die Bühne stand schon, direkt im Eingangsportal. Also ausgepackt und aufgebaut. Beim letzten Mal war ein Kritikpunkt die relativ bescheidene Akustik im bulabana. Das muss man sich wie ein übergroßes Aquarium vorstellen – nur Glas, Glas, Glas.... Wir entschieden uns deshalb für die kleine Anlage. Das hieß ein bisschen weniger Aufbau, mehr Zeit zum flirten!!!
Beim Soundcheck mussten wir dann dem Glasbau wieder Tribut zollen. Henne verlangte eine unmenschliche Lautstärke, wie ich sie selbst im Proberaum nicht einhalten könnte. Das ging so natürlich nicht. Wir spielen ja auch nicht zum Tanztee, sondern sind die harten Rocker aus der Großstadt! Ha! Ich konnte Henne dann davon überzeugen, dass ich doch ein wenig mehr Phonzahl gebrauchen könne. Geht doch!
Mittlerweile war es draußen stockenduster und es regnete aus Kannen. Ein Sauwetter vor dem Herrn! Na ja, wir sollten eben wirklich kein Glück haben! Entgegen meiner Erwartungen kamen dann aber doch Leute in diesen leicht entlegenen Zipfel Naumburgs. Und weil es draußen ja regnete, konnten sie auch so schnell nicht wieder weg. Diese Chance nutzten wir gnadenlos aus, um gegen 22:15 Uhr zu beginnen. Und, man soll es nicht glauben – aber wir schienen tatsächlich das Soundproblem in den Griff bekommen zu haben. Zumindest signalisierte mir der erhobene Daumen von Henne, dass es so scheiße nicht sein kann. So langsam trauten sich dann auch die ersten Tänzerinnen aufs Parkett und schwups war das Eis gebrochen. Na bitte – geht doch! Irgendwann tanzten dann alle und alles war gut. Mehr war nicht zu holen. Ich weiß nicht, wie viele jetzt da waren. Auf jeden Fall waren es mehr als beim letzten Mal und die Stimmung und der Sound waren erheblich besser. Ansonsten verlief der Auftritt ohne besondere Zwischenfälle. Ein lecker Geburtstagsständchen für die leckere Gabi zum geschummelten 25.Geburtstag sollte der 1.Schritt in die Herzen der weiblichen Gäste gewesen sein. Diesen Weg setzten wir nach dem offiziellen Ende, gegen 2 Uhr, dann noch mit einer obligatorischen unplugged -Runde fort. Das Ende kann ich leider nicht verraten – aber wir sind wohl alle mehr oder weniger freiwillig gegen 5 Uhr dann wieder im Bus nach Jena gefahren. Und das ist ja auch was wert! Dabei fällt mir ein, dass ich wohl wieder die faule Sau war, welche sich um den Abbau drücken konnte, indem ich vorspiegelte mich intensiv um die Geschäfte zu kümmern. Na ja, ich hab zwei Flaschen Wein organisiert und „Kontakte gepflegt“!

Fazit: Naumburg ist nicht gleich Naumburg! Aber dennoch – schön war es trotzdem! Und wo wir grad bei schön sind... Die ausschließlich weibliche Belegschaft des „Bulabana“ mühte sich redlich um unser Wohl! Ich hoffe, wir können das irgendwie wieder gut machen... Bis dahin – vielen Dank! derMax